Anmerkung

Dies ist eine Ergänzung zur Ernährung. Auf dieser Seite gibt es nun noch mehr Anregungen, welche für die Umwelt und die eigene Gesundheit vorteilhaft sein können, mit Ernährung aber nur sekundär zutun haben.

Wechseldusche

Wechselduschen sind essentiell für ein gutes Immunsystem und ein gutes Mittel um sich gesundheitlich auf Vordermann zu bringen. Der Hintergrund ist dabei folgender: In der Natur gab es warmes Wasser nur selten. In der Regel wusch man sich in Seen, welche nun alles Andere als warm sind. Darauf ist unser Organismus eingestellt. Und so hat kaltes Waser sehr viele gesundheitsfördende Wirkungen auf unseren Körper. Ein paar dieser Wirkungen mag ich mal kurz erläutern.

Erst einmal wird der Blutkreislauf, und damit die Nährstoffverteilung und Entgiftung extrem gefördert. Desweiteren werden Unmengen Serotonin, Cortisol und weitere Hormone im Körper freigesetzt. Dadurch werdet ihr hellwach, bekommt gute Laune und bekommt einen regelrechten Energieschub. Medikamente werden dadurch unnötig.

Außerdem werden die braunen Fettzellen aktiviert, welche dazu dienen die normalen Fettzellen abzubauen. Die Energie, welche dabei freigesetzt wird, dient dazu euren Körper wieder zu erwärmen. Die Wechseldusche ein wunderbares Mittel gegen Herzkreislaufprobleme (Durchblutungstraining), psychische Erkrankungen wie Süchte und Depressionen (Serotonin), Hautkrankheiten (Cortisol = Cortison), Übergewicht (Fettzellen) und vieles Weitere.

Allerdings halte ich es für wenig effektiv die Temperatur jede Minute zu verändern, wie es oft empfohlen wird. Denn so ist der Blutkreislauf kaum in der Lage richtig umzuschalten. Das dauert ein wenig länger.

Zuerst dusche ich richtig schön warm. Zum Einen um es mir leichter zu machen überhaupt in die Dusche zu steigen und zum Anderen um mich sauber zu duschen. Ich dusche so lange bis meine Hände richtig rot sind und meine Arterien richtig gut durchblutet sind. Dabei braucht man keine Angst zu haben, dass der Säurschutzemantel zu sehr angegriffen wird. Die Temperatur des Wassers spielt dabei, zumindest meiner Erfahrung nach, kaum eine Rolle. Wenn so etwas passiert, dann liegt dies eher an chemischen Pflegeprodukten, dem Abtrocken (grobes reiben statt leichtes tupfen), zu langer Duschzeit, zuviel Kalk und Schwermetallen im Wasser oder einem schwachen Immunsystem, was man dann wieder auf die Ernährung oder andere Lebensstilistiken zurückführen könnte. Jedenfalls ist warmes Wasser nicht grundsätzlich problematisch.

Danach drehe ich das warme Wasser ab und das kalte Wasser voll auf und dusche mich so lange damit, bis ich die Kälte des Wassers nicht mehr spüre oder sie mir zumindest nichts mehr ausmacht. Entscheidend ist dabei langsam von unten nach oben zu duschen. Also von Fuß zu Herz, von Herz zu Kopf. Und währenddessen die Hände und Arme mitnehmen. Das sollte man tun, um den Kreislauf nicht zu überfordern. Alles was oberhalb der Kehle ist, sollte nur kurz abgeduscht werden, da man sonst schnell Kopfschmerzen bekommt. Hat wohl seinen Grund, warum der Kopf oben sitzt. ^.^

Eines kann ich euch schonmal sagen. Ihr werdet leiden. Die Kälte wird richtig wehtun. Besonders zur Anfangszeit und in den ersten paar Minuten. Aber iwann kommt der Punkt wo sich das umkehrt. Und dann wird es richtig geil und ihr wollt vielleicht garnicht mehr aufhören. Besonders geil wird es, wenn man währenddessen, mit einem Musicman Musik hört. Das steigert die Motivation nochmal enorm. Mit der Zeit gewöhnt man sich dran und es wird zur Routine. Frieren tut man hinterher eigentlich kaum. Da der Körper total aufgeheitzt ist, fühlt man sich eher wie eine laufende Heizung.

Angst vor Unterkühlung braucht man ebenfalls nicht haben. Die Unterkühlung tritt erst nach etwa 15-20 Minuten unter eiskaltem Wasser auf. Das spürt ihr als erstes an den tauben Füßen. Dann solltet ihr natürlich spätestens rausgehen oder eventuell wieder auf warm umschalten. Aber so lange bleibt man da eigentlich nicht drunter stehen. Es wird nämlich irgendwann auch etwas langweilig. =D

Schlaf

Zurzeit herrscht die große Meinung, dass das Eulen- und Lerchenmodell eine wissenschaftlich erwiesene Tatsache sei. Das ist ein Irrglaube. Dieses Modell ist nur eine unbewiesene Theorie, welche sich aus der reinen Beobachtung der Früh- und Spätaufsteher speist. Das diese Verhältnisse existieren, ist durchaus richtig. Was mich daran stört ist, dass man es ohne handfesten Beweis lieber an den Genen festmacht, statt an den offensichtlichen Dingen.

Um das besser zu verstehen, ist erstmal etwas Grundwissen erforderlich. Der Biorythmus jedes Lebewesens wird von der Wechselwirkung mit Hormonen und Lichtverhältnissen bestimmt. Serotonin ist beispielsweise ein Wachmacher und wird bei einem eher blauen Lichtspektrum ausgeschüttet. Dieses Spektrum dominiert bei Sonnenaufgang sehr stark. Melatonin ist hingegen ein Müdemacher. Dieser wird bei roten Lichtspektren vermehrt ausgeschüttet, welche den Sonnenuntergang dominieren. So funktioniert das in etwa bei tagaktiven Tieren. Bei nachtaktiven Tieren ist es logischerweise ein wenig anders.

Zum Früh- und Spätaufsteher-Phänomen kommt es meiner Theorie nach nun aber nicht wegen den Genen. Die Gene haben damit überhaupt nichts zutun. Die Ursache liegt in den etlichen Reizen, welche unser Hormonsystem ins Schwanken bringen. Alltägliche Reize werden scheinbar extrem unterschätzt. Sowohl in der Mainstream-Wissenschaft als auch in der Schulmedizin. Dabei üben sie jeden Tag, jede Stunde, jede Sekunde ihren Einfluss auf uns aus. Für mich ist es daher ganz logisch, dass sie auch unseren Alltag mitbestimmen. Erst einmal seien da ungesunde Ernährung, chemische Pflegeprodukte und zu wenig Körperaktivität genannt. Desweiteren aber auch unsere Alltagsstrukturen, welche durch Arbeit bestimmt und durch emotionalen Stress begleitet werden. Dieser Stress ist ganz entscheidend. Durch die hohen Arbeitszeiten, finden wir kaum noch Zeit uns mit uns selbst zu beschäftigen. Den Dingen, die mit uns und in uns passieren. Das Nachdenken über- und Verarbeiten von Gefühlen und Geschehnissen. Das braucht unsere Psyche um überhaupt zur Ruhe zu kommen.

Noch wichtiger als das ist aber die Frage, welchen Lichtverhältnissen wir uns überhaupt aussetzen. Wir sind heutzutage ständig umgeben von künstlichem Blaulicht in Form von digitalen Bildschirmen, Nachtlaternen, Glühbirnen und so weiter. Diese Lichter wirken sich sehr auf unser Hormonsystem aus. Besonders wenn man bis in die Nacht hinein am Zocken oder Chatten ist. Ein weiteres wesentliches Problem sind Fensterbedeckungen. Viele Menschen schlafen nur noch in absoluter Dunkelheit. Doch wenn kein Licht durch die Fenster, ins Zimmer kommt, dann können auch keine Wachhormone produziert und ausgeschüttet werden. Ich halte es auch für möglich, dass Kinder und Säuglinge davon unheilbare Fehlentwicklungen davon tragen können, wenn man alles abschottet. Folglich ist man beim Klingeln des Weckers noch oft im Tiefschlaf. Desweiteren spielen auch Substanzen wie Koffein, Nikotin, Alkohol, Medikamente und andere Dinge eine wesentliche Rolle. Und Krankheiten natürlich ebenfalls. Nichts davon scheint aber wirklich essentiell zu sein. Es sind lediglich Einflüsse, die erst im Zusammenspiel unseren Rhythmus komplett durcheinander bringen. Aber ich habe ein paar Tipps für euch, wie ihr das relativ leicht in den Griff bekommen könnt.

Tipp 1: Bedeckt eure Fenster nur soweit, dass euer Kopf vor direkter Einstrahlung geschützt ist, damit euch nachts die Laternen oder das Mondlicht nicht stören. Andere Bereiche von Fenstern sollten offen bleiben, damit morgens Licht ins Zimmer kommt.

Tipp 2: Nehmt euch Morgens nach dem Aufwachen und Abends vor dem Einschlafen 30-60 Minuten Zeit für euch selbst. Deaktiviert digitale Medien und haltet euch von den genannten Substanzen fern. Lest ein Buch, hört beruhigende Musik, macht ein paar Kerzen an, esst vielleicht etwas Obst oder trinkt einen Tee oder warme Milch (oder auch Kakao), kombiniert ein paar dieser Dinge. Tut eurer Seele etwas Gutes, damit sie Stress abbaut und ohne Stress in den Tag startet.

Tipp 3: Sorgt für leise Hintergrundgeräusche in Form von Natursounds wie Wind, Regen, Vogelgesang. Diese dienen unserem Kopf als Resonanz auf unsere Umwelt und beruhigen ihn sehr. Auf Youtube gibt es unzählige solcher Videos, die man sich runterladen kann. Oder lasst alternativ einfach das Fenster auf Kipp.

Tipp 4: Morgens in die Wechseldusche. Ja, ich weiß, es ist gerade morgens sehr unbequem. Aber gerade deswegen profitiert man am Meisten davon. Danach seit ihr hellwach und topfit und auf Dauer könnt ihr so euren Hormonhaushalt auf eine entsprechende Uhrzeit nachhaltig konditionieren. Ein warmes Bad am Abend ist aber auch sehr entspannend und förderlich zum Einschlafen.

Gebt eurem Körper etwas Zeit um sich auf die neue Situation umzustellen. Das kann je nach Lebensstil schon einige Wochen dauern. Aber so werdet ihr relativ schnell lernen zwischen 6-8 Uhr automatisch wach zu werden, ohne großartig müde zu sein. Und wenn ihr frühestens um 9 bei der Arbeit sein müsst, werdet ihr nicht einmal mehr einen Wecker brauchen.

Bewegung

Bewegung ist wichtig um den Kreislauf & Biorythmus stabil zu halten, die Nährstoffverarbeitung zu fördern und Körpergefühl zu erlangen. Die einfachste, angenehmste und gesündeste Art der Bewegung ist vermutlich ein Waldspaziergang. Insbesondere wegen der frischen Luft und der natürlichen Athmosphäre und Ruhe. Balsam für die Seele. Bewegung kann aber auch in Form von Haushaltsarbeit, Tanzen oder anderen Formen stattfinden.

Entgegen der allgemeinen Meinung ist richtiger Sport für die Gesundheit nicht wirklich entscheidend. Und kaum so effektiv, wie man oft glaubt. Abnehmen mit Sport funktioniert zb. nicht wenn die Ernährung nicht entsprechend umgestellt wird. Sport ist nur eine Ergänzung um diese Prozesse zu fördern.

Für die Lebensqualität ist Sport hingegen sehr viel nützlicher. Einen schlanken, leicht durchtrainierten, schlanken, jungen, sehnigen Körper wünschen sich viele, wenn sie mal ehrlich sind. Besonders im späteren Alter. Durch das Training von Muskeln und Organen erlangt man neben dem Körpergefühl auch Körperbeherrschung. Was einen in vielen Situationen hilfreich sein kann. Insbesondere beim Sex. Und auch das Hormonsystem profitiert sehr vom Sport. Und Sport ist wirklich viel einfacher, als man es sich vorstellt. Man braucht weder Fitnesscoaches noch Fitnesstrainer dazu. Im Grunde reichen 2 Übungen aus, um den gesamten Körper zu trainieren.

Die erste Übung ist das Treppenlaufen. Damit trainiert alle Muskeln bis zum Bauch und bekommt einen knackigen Po. Treppenlaufen ist auch eine Standardübung für Fußballer. Außerdem trainiert es auch die Ausdauer und viele andere Dinge. Besonders wenn ihr 2 Stufen nehmt. Die zweite Übung sind Liegestütze. Damit trainiert ihr den gesamten Oberkörper. Für Anfänger und Gelegenheitssportler absolut ausreichend.

Nun gibt es verschiedene Formen für das „Wie oft“, „wie lange“. Diese dienen aber nur der Struktur. Viel wichtiger als Zahlen ist der eigene Anspruch. Das bedeutet: so lange und so oft wie ihr könnt. Die Kondition und die Muskeln wachsen mit jeder intensiveren Beanspruchung. Auch wenn es nur 1-3 male sind, macht beim ersten Mal bis ihr nicht mehr könnt. Dann macht eine kurze Pause, trinkt ein Schluck Wasser und überlegt ob ihr nochmal wollt & könnt. Gleiches auch beim Joggen für Anfänger. Man setzt sich kurze Strecken als Etappenziel, dann geht eine kurze Strecke normal, und dann läuft man wieder eine kurze Strecke. So baut sich langsamalles aufeinander auf.

Viel wichtiger als die Häufigkeit ist die Regelmäßigkeit. Habt ihr erstmal Spaß daran gefunden, werdet ihr euch sicher genauer mit effektivem Sport befassen. Denn der Glückshormonausstoß bei körperlicher Betätigung sorgt automatisch dafür, dass man sich darüber Gedanken macht.

Es ist wirklich einfach, wenn man sich nicht zu hohe Ziele setzt, oder am Besten garkeine Ziele setzt, außer dem Auspowern und der Gesundheitsförderung an und für sich. Die Optik kommt schließlich automatisch ganz nebenbei. Übertreibt es aber auch nicht. Muskelkater ist kein Indiz für „genug“ sondern für „zuviel“ und demnach eher kontraproduktiv. Interessant dürften auch die Tipps von Patric Heizmann sein. Auf seinen Youtube Kanal, stellt er Variationen für Anfänger und Fortgeschrittene vor. Vielleicht gibt dies dem Einen oder Anderen mehr Motivation.

Intermittierendes Fasten

Diese Fastenform basiert auf der Idee, dass man als wildlebendes Tier, nicht zu jeder Zeit immer und überall was zu essen herbekommt, so wie es heute bei uns der Fall ist. Es gibt da verschiedene Formen, die sich mir teilweise aber auch nicht ganz erschließen. Jedenfalls praktiziere ich dieses Fasten auch. Und zwar in der 24-Stunden-Form. Heisst ich essse beispielsweise zwischen Samstag Abendessen und Sonntag Abendessen garnichts. Welcher Tag das nun ist, variiert aber auch. Das entscheide ich spontan.

Dadurch aktiviert man die Selbsterhaltungs- und Selbstheilungskräfte des Körpers. Man wird klar im Kopf, Fett wird verbrannt, der Bluttkreislauf und Magen-Darm-Trakt reinigt sich selbst. Die gesundheitlichen Wirkungen interessierten mich dabei aber eher weniger. Mir gings eher um die Herausforderung. Und es war eine Herausforderung. Es dauert einige Monate bis der Körper sich darauf einstellt und den Kreislauf stabil hält. Wichtig dabei ist es, körperlich aktiv zu bleiben und natürlich viel Wasser zu trinken und eventuell ein Glas Kristallsalzsole. Menschen, die gerade erst mit einer Ernährungsumstellung beginnen oder regelmäßig Zuckerhaltiges verzehren, empfehle ich das eher weniger. Denn der Absturz des Blutzuckers kann ziemlich unangenehm bis gefährlich werden. Besser fährt man mit einem gesund-tiefen aber stabilen Blutzuckerspiegel.

Chemiefreiheit

Das gedanklose Benutzen von Chemie ist für uns so normal geworden, dass ich mich ernsthaft frage, wie es je dazu kommen konnte. Denn all das braucht eigentlich kein Mensch und wir geben soviel Geld dafür aus. Aber immer mehr Menschen, wachen langsam auf und hinterfragen diese Dinge und probieren Alternativen aus. Hier sind nun meine Erkenntnisse dazu.

Shampoo / Duschgel – Um sauber zu werden brauchen wir beides nicht. Erst durch das Benutzen dieser Dinge, treiben wir unseren Körper dazu, mehr Fett und Schweiß zu produzieren als eigentlich normal wäre, da dieses Zeugs sehr aggressiv ist und Säureschutzmäntel und Feuchtigkeitsfilme zerstört. Dabei ist es auch relativ egal wie allergikerverträglich etwas ist. Chemie ist Chemie. Auch wenn ich sonst nicht zur Pauschalisierung neige. Das Benutzen von Shampoo/Duschgel kann man mit der Rohdung des Regenwaldes im Mikrobereich vergleichen. Um sauber zu werden reicht es aus, sich regelmäßig nur mit Wasser zu duschen und die einzelnen Körper etwas kräftiger mit der Hand abzureiben. Das muss man zu Beginn tatsächlich etwas lernen, ist aber nicht besonders anspruchsvoll oder zeitaufwendig. Abgesehen davon gibt es aber auch sehr viele natürliche Alternativen. Suchbegriff: No-Poo.

Feuchtigkeitscremes / Peeling – Wenn man gelernt hat auf Duschgels zu verzichten und sich gesund ernährt, erübrigt sich auch das Benutzen von Feuchtigkeitscremes und Peeling, da der Körper wieder lernt sich verhältnismäßig selbst zu befeuchten und die Haut sich regeneriert. Fällt einem dieser Kreislauf aus Shampoos und Feuchtigkeitscremes denn garnicht auf? Unterlässt man Beides verhindert man auch die Bildung von Falten, „Hauttypen“ und Hautkrankheiten.

Zahnpasta – Erstaunlicherweise werden die Zähne, ohne Zahnpasta geputzt, viel sauberer als mit. Vorausgesetzt man putzt ordentlich von unten nach oben bzw. oben nach unten und nicht hin und her. Vermutlich weil Pasta es schwer macht, zu beurteilen, wie gut man geputzt hat. Erstens verdeckt der weiße Schaum die Sicht und zweitens verdeckt der Minzgeschmack den richtigen Geschmack. Ja, zu Anfang schmeckt es ggf. sehr eklig. Das zeigt aber nur wie schlecht man eigentlich geputzt hat. Das gibt sich dann mit der Zeit. Für die Zahnzwischenräume und Mundspülung benutze ich Kristallsalzsole. Diese baut Zahnstein und Zahngelb ab, wirkt antibakteriell und remineralisierend und kann das Putzen für ein paar Tage sogar mal ersetzen.

Sonnenschutzcremes – Sonnenschutzcremes brauchen wir nun wirklich nicht. Bei gesunder Ernährung kann sich unser Körper ausreichend selbst schützen. Es sei denn, wir braten uns stundenlang in Hochsommerhitze oder fahren vielleicht in ein sehr warmes Land wie Afrika. Das Menschen mit dunkler Hautfarbe diese Hautfarbe haben, liegt zb. daran, dass die starke Pigmentierung vor UV-Strahlung schützt. Man vergisst dabei aber, dass Sonnenschutzcremes die Produktion von Vitamin D verhindert, was besonders für den Winter von Bedeutung ist.

Deo – Wem ein guter Duft wichtig ist, der sollte statt zu Deos vllt eher zu Naturparfums greifen. Diese sind zwar teurer als Deo aber halten dafür wesentlich länger, da man nur ein paar Spritzer braucht. Überhaupt sind Parfums ein hochkomplexes handgemachtes klassisches Kulturgut. Was Deos sind weiß ich hingegen nichtmal. Ich muss dabei immer an FCKW Flaschen denken. Ansonsten verändert sich der Körpergeruch bei einer Umstellung aber auch so ins Neutrale/Positive, dass sowas für den Alltag eigentlich Verschwendung ist.

Geschirrspülmittel – Klingt komisch, aber Geschirrspülmittel brauchen wir nicht um Geschirr sauber zu machen. Der Grund, warum Essensreste an Tellern und Besteck kleben bleiben, ist das Fett in den Lebensmitteln, dass sich durch das Erkalten erhärtet. Und so löst es sich mit warmen Wasser. Zwar nicht 100% so effektiv aber vollkommen ausreichend um Geschirr sauber zu machen.

Waschmittel – Die bekanntenWaschmittel sind in der Regel viel zu aggressiv für unsere Kleidung. Sie bleichen Farben aus, fressen Fasern auf und machen die Kleidung hart, was uns wiederum dazu bringt, Weichspüler zu kaufen. Da gibt es eine wesentlich günstigere und umweltschonende Alternative: Nusssud. Nusssud ist eine seifenähnliche Substanz, welche ebenfalls in der Lage ist, Gerüche und Flecken aus Kleidung zu waschen. Dabei aber auf die obengenannten Nachteile verzichtet. Nusssud erzeugt man in dem man zb. Kastanien aufkocht. Alternativ auch Waschnüsse aus der Drogerie. Die kommen allerdings aus Indien. Kastanien wachsen in unseren Wäldern und sind damit umsonst und umweltfreundlich.

Kunststoffe & Metall – Das Kunststoffe und Metalle ständig Stoffe abgeben, kommt mittlerweile auch immer mehr raus. Ich empfehle, sofern ein Neukauf ansteht, auf Holz, Keramik oder Glas umzusteigen. Alles natürliche und nachhaltige Stoffe. Besonders was Pfannen und Töpfe angeht, wo wir unser Essen mit zubereiten ist es interessant. Keramikpfannen/-töpfe bieten in der Praxis zeit- und aufwandsparende Vorteile. Und Küchenutensilien aus Holz haben gleichzeitig was Klassisches und Modernes.

„Gesundheit ist gewiss nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“ - Schopenhauer