Chemiefreiheit

Das gedanklose Benutzen von Chemie ist für uns so normal geworden, dass ich mich ernsthaft frage, wie es je dazu kommen konnte. Denn all das braucht eigentlich kein Mensch und wir geben soviel Geld dafür aus. Aber immer mehr Menschen, wachen langsam auf und hinterfragen diese Dinge und probieren Alternativen aus. Hier sind nun meine Erkenntnisse dazu.

Shampoo / Duschgel – Um sauber zu werden brauchen wir beides nicht. Erst durch das Benutzen dieser Dinge, treiben wir unseren Körper dazu, mehr Fett und Schweiß zu produzieren als eigentlich normal wäre, da dieses Zeugs sehr aggressiv ist und Säureschutzmäntel und Feuchtigkeitsfilme zerstört. Dabei ist es auch relativ egal wie allergikerverträglich etwas ist. Chemie ist Chemie. Auch wenn ich sonst nicht zur Pauschalisierung neige. Das Benutzen von Shampoo/Duschgel kann man mit der Rohdung des Regenwaldes im Mikrobereich vergleichen. Um sauber zu werden reicht es aus, sich regelmäßig nur mit Wasser zu duschen und die einzelnen Körper etwas kräftiger mit der Hand abzureiben. Das muss man zu Beginn tatsächlich etwas lernen, ist aber nicht besonders anspruchsvoll oder zeitaufwendig. Abgesehen davon gibt es aber auch sehr viele natürliche Alternativen. Suchbegriff: No-Poo.

Feuchtigkeitscremes / Peeling – Wenn man gelernt hat auf Duschgels zu verzichten und sich gesund ernährt, erübrigt sich auch das Benutzen von Feuchtigkeitscremes und Peeling, da der Körper wieder lernt sich verhältnismäßig selbst zu befeuchten und die Haut sich regeneriert. Fällt einem dieser Kreislauf aus Shampoos und Feuchtigkeitscremes denn garnicht auf? Unterlässt man Beides verhindert man auch die Bildung von Falten, „Hauttypen“ und Hautkrankheiten.

Zahnpasta – Erstaunlicherweise werden die Zähne, ohne Zahnpasta geputzt, viel sauberer als mit. Vorausgesetzt man putzt ordentlich von unten nach oben bzw. oben nach unten und nicht hin und her. Vermutlich weil Pasta es schwer macht, zu beurteilen, wie gut man geputzt hat. Erstens verdeckt der weiße Schaum die Sicht und zweitens verdeckt der Minzgeschmack den richtigen Geschmack. Ja, zu Anfang schmeckt es ggf. sehr eklig. Das zeigt aber nur wie schlecht man eigentlich geputzt hat. Das gibt sich dann mit der Zeit. Für die Zahnzwischenräume und Mundspülung benutze ich Kristallsalzsole. Diese baut Zahnstein und Zahngelb ab, wirkt antibakteriell und remineralisierend und kann das Putzen für ein paar Tage sogar mal ersetzen.

Sonnenschutzcremes – Sonnenschutzcremes brauchen wir nun wirklich nicht. Bei gesunder Ernährung kann sich unser Körper ausreichend selbst schützen. Es sei denn, wir braten uns stundenlang in Hochsommerhitze oder fahren vielleicht in ein sehr warmes Land wie Afrika. Das Menschen mit dunkler Hautfarbe diese Hautfarbe haben, liegt zb. daran, dass die starke Pigmentierung vor UV-Strahlung schützt. Man vergisst dabei aber, dass Sonnenschutzcremes die Produktion von Vitamin D verhindert, was besonders für den Winter von Bedeutung ist.

Deo – Wem ein guter Duft wichtig ist, der sollte statt zu Deos vllt eher zu Naturparfums greifen. Diese sind zwar teurer als Deo aber halten dafür wesentlich länger, da man nur ein paar Spritzer braucht. Überhaupt sind Parfums ein hochkomplexes handgemachtes klassisches Kulturgut. Was Deos sind weiß ich hingegen nichtmal. Ich muss dabei immer an FCKW Flaschen denken. Ansonsten verändert sich der Körpergeruch bei einer Umstellung aber auch so ins Neutrale/Positive, dass sowas für den Alltag eigentlich Verschwendung ist.

Geschirrspülmittel – Klingt komisch, aber Geschirrspülmittel brauchen wir nicht um Geschirr sauber zu machen. Der Grund, warum Essensreste an Tellern und Besteck kleben bleiben, ist das Fett in den Lebensmitteln, dass sich durch das Erkalten erhärtet. Und so löst es sich mit warmen Wasser. Zwar nicht 100% so effektiv aber vollkommen ausreichend um Geschirr sauber zu machen.

Waschmittel – Die bekanntenWaschmittel sind in der Regel viel zu aggressiv für unsere Kleidung. Sie bleichen Farben aus, fressen Fasern auf und machen die Kleidung hart, was uns wiederum dazu bringt, Weichspüler zu kaufen. Da gibt es eine wesentlich günstigere und umweltschonende Alternative: Nusssud. Nusssud ist eine seifenähnliche Substanz, welche ebenfalls in der Lage ist, Gerüche und Flecken aus Kleidung zu waschen. Dabei aber auf die obengenannten Nachteile verzichtet. Nusssud erzeugt man in dem man zb. Kastanien aufkocht. Alternativ auch Waschnüsse aus der Drogerie. Die kommen allerdings aus Indien. Kastanien wachsen in unseren Wäldern und sind damit umsonst und umweltfreundlich.

Kunststoffe & Metall – Das Kunststoffe und Metalle ständig Stoffe abgeben, kommt mittlerweile auch immer mehr raus. Ich empfehle, sofern ein Neukauf ansteht, auf Holz, Keramik oder Glas umzusteigen. Alles natürliche und nachhaltige Stoffe. Besonders was Pfannen und Töpfe angeht, wo wir unser Essen mit zubereiten ist es interessant. Keramikpfannen/-töpfe bieten in der Praxis zeit- und aufwandsparende Vorteile. Und Küchenutensilien aus Holz haben gleichzeitig was Klassisches und Modernes.

„Gesundheit ist gewiss nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“ - Schopenhauer

1.4.16 12:26

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